ARGE Gentechnik-frei: Gentechnik-Trilog-Ende ist demokratiepolitisch fragwürdig – zentrale Fragen zu Sicherheit, Kennzeichnung und Patenten weiter ungelöst

ARGE Gentechnik-frei: Gentechnik-Trilog-Ende ist demokratiepolitisch fragwürdig – zentrale Fragen zu Sicherheit, Kennzeichnung und Patenten weiter ungelöst

Trilog-Ergebnis ist kein Abschluss – nur ein weiterer Schritt im Gesetzgebungsverfahren Wien, 4. Dez.2025 — Die ARGE Gentechnik-frei reagiert mit großer Sorge und deutlicher Kritik auf den heute Nacht erfolgten Abschluss der Trilogverhandlungen zur Deregulierung der Neuen Gentechnik (NGT). Die Verhandlungen wurden überhastet, intransparent und unter massiver politischer Drohkulisse geführt. Zentrale Forderungen…

Lebensmittel: Österreicher:innen wollen „wissen, was drin ist“

Lebensmittel: Österreicher:innen wollen „wissen, was drin ist“

Ergebnisse aus der Marktforschung (Sept. 2025; n = 1.005):
– 90,8% sind der Ansicht, dass Konsument:innen ein Recht darauf haben zu erfahren, wie ihre Lebensmittel produziert wurden;
– Der Gesetzesvorschlag zur „Neuen Gentechnik” bedroht die Rechte der Konsument:innen und deren Wahlfreiheit: 79,7%;
-Herstellung durch „Neue Gentechnik“ soll direkt am Produkt gekennzeichnet werden: 85,1% Prozent;

15. – 27. September 2025: „Gentechnik-freie Wochen 2025“ im österreichischen Lebensmittelhandel

15. – 27. September 2025: „Gentechnik-freie Wochen 2025“ im österreichischen Lebensmittelhandel

Wien, 8. Juli 2025– Vom 15.–27. September 2025 begeht beinahe der gesamte österreichische Lebensmittelhandel bereits zum fünften Mal die „Gentechnik-freien Wochen“. Im Mittelpunkt stehen die breite Konsument:inneninformation über die strengen Produktions- und Kontroll­vorgaben und die vielfältigen Vorteile Gentechnik-frei erzeugter Lebensmittel sowie spezielle Gentechnik-freie Angebote. Mit einem geschätzten Marktvolumen von rund 5 Mrd. Euro, mit mehr als 6.800 gekennzeichneten Lebens­mitteln und mit nach wie vor sehr guten Erfolgschancen im Export ist „Ohne Gentechnik hergestellt“ eines der wichtigen Erfolgsrezepte für Österreichs Lebensmittel geworden.

Neue Gentechnik: Mehr Schein als Sein?

Neue Gentechnik: Mehr Schein als Sein?

Brüssel/Wien, 10. Juni 2025 – Aktuell befinden sich nur drei Pflanzen aus Neuer Gentechnik (= NGT) weltweit auf dem Markt. 49 Pflanzen sind im Entwicklungsstadium bzw. in unterschiedlichen Phasen der Genehmigung; Beiträge zur Nachhaltigkeit sind praktisch keine darunter zu finden.Zu diesen Erkenntnissen kommt der heute in Brüssel von der European Non-GMO Industry Association (ENGA) und dem US-amerikanischen Non-GMO Project veröffentlichte „New GMOs Market Report: New GMOs in Cultivation, in Development; Withdrawn from the Market“, eine aktuelle Recherche zur Marktrealität von Pflanzen aus Neuer Gentechnik. Angesichts des von einflussreichen Lobbys befeuerten Hypes und des politischen Drucks zur weitgehenden Deregulierung von mit Neuer Gentechnik hergestellten Pflanzen in der EU kommt der Bericht zu einer Reihe überraschender Erkenntnisse:

Rechtsgutachten zur „Neuen Gentechnik“ zeigt auf: Biotech-Industrie kann Haftungsrisiko und Sicherheitsbewertung auf Lebensmittelunternehmen abwälzen!

Rechtsgutachten zur „Neuen Gentechnik“ zeigt auf: Biotech-Industrie kann Haftungsrisiko und Sicherheitsbewertung auf Lebensmittelunternehmen abwälzen!

Wien, 14. Januar 2025 – Der im Juli 2023 vorgelegte, heftig kritisierte Gesetzesvorschlag der EU-Kommission sieht vor, das bewährte Zulassungsverfahren für Produkte und Pflanzen der „Neuen Gentechnik“ großteils abzuschaffen. Sicherheitsprüfung und Haftungsrisiko würden damit von den Biotechnologie-Firmen hin zur Lebensmittelwirtschaft wandern. Eine folgenschwere Konsequenz der EU-Pläne zur Deregulierung der Neuen Gentechnik (NGT), so das Ergebnis des heute veröffentlichten Rechtsgutachtens der Berliner Kanzlei GGSC, im Auftrag des deutschen Verbandes Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG e.V., Berlin).

ARGE Gentechnik-frei fordert Rechtssicherheit anstelle einer unausgegorenen Gentechnik-Deregulierung

ARGE Gentechnik-frei fordert Rechtssicherheit anstelle einer unausgegorenen Gentechnik-Deregulierung

Wien/Berlin, 5. Dez. 2024 – Neues Rechtsgutachten aus Deutschland zeigt zahlreiche Hürden und großen legistischen Anpassungsbedarf, um Patente auf Produkte und Pflanzen der „Neuen Gentechnik“ auszuschließen – künftige Bundesregierung muss klares Bekenntnis zum Schutz der biologischen und Gentechnik-freien Lebensmittelkette ablegen

Non-GMO Summit 2024: Internationale Ohne-Gentechnik-Branche fordert Transparenz bei NGTs und faire Zusammenarbeit in der gesamten Wertschöpfungskette

Non-GMO Summit 2024: Internationale Ohne-Gentechnik-Branche fordert Transparenz bei NGTs und faire Zusammenarbeit in der gesamten Wertschöpfungskette

Frankfurt am Main Mehr als 160 Vertreter einer florierenden internationalen Ohne-Gentechnik-Branche und führender europäischer Verbände aus 23 Ländern und vier Kontinenten trafen sich am 7. und 8. Oktober 2024 beim „International Non-GMO Summit 2024“ in Frankfurt. Die Akteure aus der gesamten Ohne-Gentechnik-Wertschöpfungskette kämpfen vereint gegen die aktuellen Herausforderungen, die sich aus der von der EU-Kommission vorgeschlagenen Deregulierung der neuen genomischen Verfahren (NGT) ergeben. Die Teilnehmer des Summits sprachen sich klar für Wahlfreiheit und Transparenz aus.

ARGE Gentechnik-frei Parteien-Check: Breiter Parteien-Konsens für Weiterführung Österreichs kritischer Gentech-Haltung

ARGE Gentechnik-frei Parteien-Check: Breiter Parteien-Konsens für Weiterführung Österreichs kritischer Gentech-Haltung

Wien, 23. Sept. 2024 – Wie positionieren sich Österreichs Parteien zur aktuell in Brüssel heftigst debattierten Lockerung der Gentechnikgesetze für die Neue Gentechnik (NGT)? Rechtzeitig zur Nationalratswahl 2024 stellt die ARGE Gentechnik-frei, Vergabeplattform für das in Österreich weit verbreitete Qualitätszeichen „Ohne Gentechnik hergestellt“, einen brandaktuellen „Parteien-Check“ zu den Positionen in Bezug auf Neue Gentechnik und Gentechnik-freie Lebensmittel vor. Der ausführliche Parteien-Check mit insgesamt acht detailliert beantworteten Fragen zeichnet ein klares Bild: Nach wie vor besteht bei Österreichs Parteien ein breiter Konsens für Transparenz und Wahlfreiheit – auch in Bezug auf Produkte und Pflanzen der Neuen Gentechnik (NGT). Unisono befürworteten ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grüne die Frage nach einer verpflichtenden Kennzeichnung entlang der gesamten Lebensmittelkette, vom Saatgut bis zum Endprodukt, für alle neuen Gentechnik-Pflanzen mit einem klaren „Ja!“. Lediglich die NEOS scheren aus dem Konsens aus und sprechen sich gegen diese Kennzeichnung aus.

Europäische Unternehmen fordern konsequente Gentechnik-Kennzeichnung

Europäische Unternehmen fordern konsequente Gentechnik-Kennzeichnung

Budapest/Berlin/Wien – Dr. István Nagy, derzeitiger EU-Ratsvorsitzender für Landwirtschaft und Fischerei, traf sich heute für die Übergabe des Offenen Briefes „Lebensmittelwirtschaft für Wahlfreiheit“ mit Vertretern der Unternehmensinitiative zum Gespräch. Exakt 376 Unternehmen der Lebensmittelbranche aus 16 EU-Ländern haben den Brief unterzeichnet; darunter 61 Unternehmen aus Österreich. Mit dabei bei der Initiative sind so renommierte Branchengrößen wie die REWE Group, der drittgrößte Lebensmittelhändler der EU, das führende Handelsunternehmen in Österreich, SPAR Österreich, HOFER KG, Europas größter Drogeriemarkt, dm-drogerie markt, die weltweit größte Biosupermarktkette Biocoop und zahlreiche Lebensmittelhersteller aus Österreich, wie ´z.B. NÖM AG, Ennstal Milch, Gmundner Milch, Hütthaler, GF Fleischproduktion, Sonnentor oder Zotter.